Inhalt

 

    Übersicht

    Absicht

    Esoterik

    Leben

    Tod

    Dualität

    Zitate

    Gästebuch

    Forum

    Kontakt

    Erklärung

    rechtliche Hinweise

    Links

    Chat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gedanken zum Tod

 

    Welch ein faszinierendes Thema! Die Frage, die sich erfahrungsgemäß viele Menschen

    stellen lautet: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

    Hier ist nicht beabsichtigt, diese Frage zu beantworten, sondern Anregungen zu geben,

    die dazu beitragen können, auf diese Frage eine Antwort für sich selbst zu finden.

 

    Im Allgemeinen neigt der Mensch dazu, das Thema "Tod" zu verdrängen, es aus der

    individuellen Gedankenwelt zu elemenieren, weit von sich zu schieben, und nach

    Möglichkeit jedwede Konfrontation zu vermeiden.

    Auch gibt es Menschen, die sich nach ihm sehnen, mit dem eigenen Leben nicht zurecht

    kommen und wiederum andere Menschen, die ihm nahe sind und sich ängstigen aufgrund

    der Ungewissheit, was wohl kommen mag.

    Die einzige Gewissheit, die wir alle haben ist: Der Tod ereilt jeden von uns, wenn die

    Lebensuhr abgelaufen ist.

 

    Die Ungewissheit, die uns mit dem Tod verbindet, die Angst vor körperlichen Schmerzen

    und den unter Umständen damit einhergehenden Leiden, die oft begleitend erscheinen

    und die Tatsache des Todes selbst, die wir Menschen außerstande sind, mit unserem

    Verstand zu begreifen oder zu erfassen, legt ihm - den Bruder des Lebens - einen

    unheimlichen, mystischen und angsteinflößenden Mantel um.

    Doch wie bereits an anderer Stelle (Dualität) erwähnt, hat alles zwei Seiten - so ist der

    Tod die andere Seite des Lebens und umgekehrt. Der Tod begleitet uns vom ersten

    Atemzug an - mit Eintritt in das Leben - in jedem Augenblick. Keiner weiß, wann er sich

    zeigt und an die eigene Tür klopft. Tatsache ist, er lebt täglich mit uns.

 

    Der Ansatz zum Dualismus liegt wieder auf der Hand, nämlich die sich wechselseitig

    bedingenden Gegensätze: Leben und Tod, Tag und Nacht, Krankheit und Gesundheit,

    Licht und Schatten und so weiter... So zeigen sich uns ständig die sichtbare und die

    unsichtbare Seite im Wechsel. Eine löst die andere ab und jeder weiß,  auch die Medaille

    hat zwei Seiten, von denen wir eine sehen, die andere für uns unsichtbar erscheint, weil

    sie unserem Blick entzogen ist und im Verborgenen liegt. Beide Seiten sind dennoch

    da, die sichtbare und die unsichtbare. Erst beide Seiten in ihrer Einheit bilden die

    komplette Medaille in ihrer vollkommenen Gesamtheit.

 

    Wir erfahren täglich, dass Nacht und Tag sich ablösen. Im selben Verhältnis wechseln

    auch schlafen und wachen, die Wärme und die Kälte, das Reden und das Schweigen

    und somit nach dem Gesetz der Entsprechung und dem Gesetz des Rhythmus - wie

    einatmen und ausatmen - auch das Leben und der Tod. Alles stellt sich uns als ein

    zyklischer Kreislauf dar - bei allem, was ist.

 

    Drängen sich da nicht analog Gedanken auf?

 

    Die Nacht ist die Zeit der Ruhe. Aus der Ruhe schöpfen wir neue Kräfte  für den die Nacht

    ablösenden darauffolgenden Tag, um ausgeruht und frisch im Tagesablauf agieren zu

    können. In der Zeit des Schweigens formen sich unsere Gedanken, neue Ideen entstehen

    für noch ruhende Worte, die sich nach der Gedankenreife offenbaren wollen, um

    schließlich in die Tat umgesetzt zu werden durch aktives Tun.

 

    Im Winter ruht die Natur und schöpft Kraft  - neue Saat kann reifen. Zum Wachstum

    braucht die Saat Nahrung aus dem ausgeruhten Boden für die folgende Reife und

    Fruchtbarkeit, wenn Wärme nach der kalten Jahreszeit aufsteigt.

    Der Baum verliert im Herbst die Blatter und erwacht nach der winterlichen Ruhe im

    Frühjahr zu neuem Leben.

 

    Ist es da nicht einer Überlegung wert, sich selbst zu fragen, ob nicht der Tod nur ein

    Ausruhen vom Leben ist?

 

    Wir brauchen nur achtsam in die Natur zu schauen, von der auch wir nur ein offenbarter

    Teil sind und die uns alles zeigt, was ist. Menschen, Tiere und  Pflanzen unterliegen

    den selben Gesetzmäßigkeiten.

 

    Wünschenswert wäre, wenn die dargelegten Gedanken den Lesern, die begonnen haben,

    ihr Leben zu hinterfragen, dienlich sind. Es sind vereinfachte Darstellungen, die anregen

    sollen für eigene Überlegungen.